{"id":187,"date":"2024-08-08T10:02:29","date_gmt":"2024-08-08T07:02:29","guid":{"rendered":"https:\/\/austria.zp.ua\/?page_id=187"},"modified":"2025-12-18T14:13:58","modified_gmt":"2025-12-18T12:13:58","slug":"saporischschja","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/austria.zp.ua\/de\/saporischschja\/","title":{"rendered":"Saporischschja"},"content":{"rendered":"\n<h4 class=\"wp-block-heading\">\u00abSaporiska Sitsch\u00bb<\/h4>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Historisch-kultureller Komplex \u201eSaporiska Sitsch\u201c befindet sich im nationalen Naturschutzpark \u201eChortyzja\u201c in der Stadt Saporischschja. Der Bau des Komplexes begann im Jahre 2005. Er stellt die wiederhergestellte Kopie der altert\u00fcmlichen Kosakensiedlung dar. Lange bevor der Komplex er\u00f6ffnet wurde, wurde er zu einem popul\u00e4ren touristischen Objekt wegen der Dreharbeiten zum russischen Film \u201eTaras Bulba\u201c innerhalb dieses Komplexes.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-media-text is-stacked-on-mobile\"><figure class=\"wp-block-media-text__media\"><img decoding=\"async\" width=\"900\" height=\"600\" src=\"https:\/\/austria.zp.ua\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/z_f1.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-151 size-full\" srcset=\"https:\/\/austria.zp.ua\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/z_f1.jpg 900w, https:\/\/austria.zp.ua\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/z_f1-300x200.jpg 300w, https:\/\/austria.zp.ua\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/z_f1-768x512.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 900px) 100vw, 900px\" \/><\/figure><div class=\"wp-block-media-text__content\">\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Hier k\u00f6nnen Sie den Alltag und die Lebensart von Saporischer Kosaken kennenlernen, an zahlreichen Festivals und Festen teilnehmen. Die Eigenart und die Lebhaftigkeit der Kosakenk\u00e4mpfe zu Pferde und der Nahk\u00e4mpfe werden sogar die erfahrensten Weltenbummler \u00fcberraschen. Auf dem Territorium des Komplexes \u201eSaporiska Sitsch\u201c befinden sich verschiedene Wirtschaftsgeb\u00e4ude, eine Kirche, sowie H\u00e4user, die hinter dem hohen Zaun gebaut sind. Dieses touristische Objekt ist einzigartig nicht nur aus der kulturellen oder historischen Sicht, sondern es unterscheidet sich auch durch die originelle Bautechnologie unter Verwendung der naturellen und umweltfreundlichen Baustoffe.<\/p>\n<\/div><\/div>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">G\u00e4ste, die hierhergekommen sind, k\u00f6nnen solche interessanten Expositionsobjekte sehen, wie: \u201eMilit\u00e4rkanzlei\u201c, \u201eHaus des Kosakenf\u00fchrers (auf Ukrainisch: \u201eKoschowyj Otaman\u201c)\u201c, \u201eH\u00fctte\u201c und \u201eMari\u00e4-Schutz-und-F\u00fcrbitte-Kirche\u201c. Die Innenausstattung aller Geb\u00e4ude ist sehr authentisch erledigt. Au\u00dferdem baute man in dieser Siedlung eine Sitsch-Schule und die sogenannte \u201ePuschkarnja\u201c (ein Platz mit vielen Kanonen) neu auf. Zuerst wurden auch landwirtschaftliche Geb\u00e4ude errichtet, die au\u00dferhalb der Festung lagen. Diese Bauten waren aber von den W\u00e4nden der Festung nicht gesch\u00fctzt, deswegen wurden sie beraubt und zerst\u00f6rt. Sie k\u00f6nnen hier auch bewundernswerte Denkm\u00e4ler finden, und zwar Steinringe, die als \u00e4lteste Tempel (Sanktuarien) und St\u00e4tten f\u00fcr die G\u00f6tteranbetung galten. Neben dem Komplex befindet sich die sogenannte Meisterstadt, wo man ein fertiges Schmiedeerzeugnis kaufen oder ein Schmiedeerzeugnis nach Ihrem eigenen Einzelauftrag bestellen kann; dasselbe gilt auch f\u00fcr bemalte Holzerzeugnisse und nationale bestickte Hemden (auf Ukrainisch: \u201eWyschywanka\u201c). Auf der Insel befindet sich auch ein Pferdetheater, wo Sie die Kosaken sehen k\u00f6nnen, die nationale Kost\u00fcme tragen und ihre Meisterschaft in S\u00e4bel\u00fcbungen und Reiten zeigen. Es wird Ihnen nach der Auff\u00fchrung vorgeschlagen, zu reiten und im Winter Pferdeschlitten zu fahren. Zu alledem sollten Sie unbedingt ukrainische Spezialit\u00e4ten schmecken, die vor Ihren eigenen Augen von den kunstfertigen K\u00f6chen f\u00fcr Sie gekocht werden.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Dniprowska GidroElektroStanzija, oder die DniproGES-Talsperre (auf Deutsch: \u201eWasserkraftwerk DniproGES\u201c)<\/h4>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das ist die legend\u00e4re riesige Talsperre, die sich mitten im Herzen der Stadt Saporischschja befindet. Sie f\u00f6rderte die Industrieentwicklung vieler Gebiete und St\u00e4dte der Ukraine. Das Wasserkraftwerk, das sich sanft querdurch das Dnipro-Flussbett schl\u00e4ngelt, ist eines der pr\u00e4gendsten Symbole der Sowjetzeit.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-media-text is-stacked-on-mobile\"><figure class=\"wp-block-media-text__media\"><img decoding=\"async\" width=\"745\" height=\"418\" src=\"https:\/\/austria.zp.ua\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/dnipro-ges.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-412 size-full\" srcset=\"https:\/\/austria.zp.ua\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/dnipro-ges.jpg 745w, https:\/\/austria.zp.ua\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/dnipro-ges-300x168.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 745px) 100vw, 745px\" \/><\/figure><div class=\"wp-block-media-text__content\">\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Aussicht auf die DniproGES-Talsperre bewundert sowohl die Bewohner als auch die G\u00e4ste der Stadt. Zu dunkler Tageszeit erstrahlt die 1300 Meter lange und 60 Meter hohe Anlage in gelbblauer Beleuchtung, was auf die Touristen bezaubernd wirkt. Man kann unz\u00e4hlige Geschichten h\u00f6ren, wenn man sich f\u00fcr den Besuch des Museums der Geschichte des Baus der DniproGES-Talsperre entscheidet; das Museum befindet sich gerade auf dem Territorium der DniproGES-Talsperre. Wertvolle Exponate des Museums, das Diorama der Bauarbeiten und das Gedenkpanneau lassen niemanden gleichg\u00fcltig.<\/p>\n<\/div><\/div>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die DniproGES-Talsperre stellt heutzutage das Zentrum der Stadtlandschaft, historisches Baudenkmal und einfach eine sch\u00f6ne Anlage dar. 1927 hat man mit dem Bau dieser Anlage unter der Leitung von Oleksandr Wasyljowytsch Winter angefangen. Dank der selbstlosen Arbeit von dreizehntausend Arbeitern, die in der Baugesellschaft \u201eDniprobud\u201c arbeiteten, wurde 1932 die erste Einheit in Betrieb genommen. W\u00e4hrend des Gro\u00dfen Vaterl\u00e4ndischen Krieges wurde die Ausr\u00fcstung des Maschinenraums von DniproGES zerst\u00f6rt und die Talsperre wurde ruiniert. Das Kraftwerk wurde erst 1950 wieder in Betrieb genommen und 1969 begann der Bau des Kraftwerks DniproGES-2 mit der Leistung von 828 MW. Nach der Errichtung der Talsperre stieg der Wasserspiegel im Dnipro um 37,5 Meter und das Volumen des gebildeten Beckens betr\u00e4gt mehr als 3 Milliarden Kubikmeter. DniproGES besteht aus einer Talsperre und zwei Maschinenhallen (Dniproges-1, Dniproges-2). Die Talsperre erzeugt das Wasserspiegelgef\u00e4lle und die in den Maschinenr\u00e4umen installierten Turbinen erzeugen den Strom. Von der der Talsperre hat man einen Panoramablick auf die Wiege der ukrainischen Kosaken &#8211; die Insel Chortyzja, umgeben von kleinen, felsigen Inselchen.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Insel \u00abBajda\u00bb<\/h4>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Saporischer Insel Bajda ist wegen ihrer alten Geschichte auffallend. Hier wohnten Leute aus der Bronzezeit, der Antike, der Tschernjachow-Kultur, sowie aus der Zeit der Kiewer Rus.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-media-text is-stacked-on-mobile\"><figure class=\"wp-block-media-text__media\"><img decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"768\" src=\"https:\/\/austria.zp.ua\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/z_f2-1024x768.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-152 size-full\" srcset=\"https:\/\/austria.zp.ua\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/z_f2-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/austria.zp.ua\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/z_f2-300x225.jpg 300w, https:\/\/austria.zp.ua\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/z_f2-768x576.jpg 768w, https:\/\/austria.zp.ua\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/z_f2-1536x1152.jpg 1536w, https:\/\/austria.zp.ua\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/z_f2.jpg 1920w\" sizes=\"(max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure><div class=\"wp-block-media-text__content\">\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Geschichte der Inselbezeichnung. Bemerkenswert ist, dass diese Insel nicht immer so genannt wurde. Zu unterschiedlichen Zeitpunkten wurde diese Insel entweder Mala Chortyzja, auf Deutsch \u201eKleine Chortyzja\u201c (wegen der Lage zwischen der Insel Chortyzja und dem Bezirk Baburka), Getmanskyj Insel, Wyrwa, Werchnjochortyzkyj Insel (anders gesagt: Wyschnja Chortyzja) oder Gadjutschyj Insel genannt. Die aktuelle Bezeichnung wird den Zeiten des Kosaken Bajda zugeschrieben, der auf einer kleinen Insel (circa 570 Meter lang und 160 Meter breit) ein Geb\u00e4ude aus Holz und Erde errichtete, das sp\u00e4ter als Chortyzkyj Schloss genannt wurde. Die Bezeichnung Mala Chortyzja (auf Deutsch: \u201eKleine Chortyzja\u201c) entspach der Insel am besten: das Inselchen hatte nicht nur die gleiche Form wie die Insel Chortyzja selbst, sondern es hatte auch die \u00e4hnliche Lage der landschaftlichen Zonen.<\/p>\n<\/div><\/div>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Sehenswert auf der Insel Bajda. Die Insel Bajda wird alle Geschichtebegeisterten mit den Resten der Befestigungen der Zeiten des Russisch-T\u00fcrkischen Krieges im n\u00f6rdlichen Teil der Insel interessieren. Unter diesen Befestigungen befinden sich auch die Reste des oben erw\u00e4hnten Chortyzkyj Schlosses, das als eine Art Festung galt und von Bajda gebaut wurde. Mindestens vor drei Jahrhunderten war die Insel dreimal gr\u00f6\u00dfer als jetzt. Der s\u00fcdliche Teil, der im Unterschied zum n\u00f6rdlichen Teil keinen Felsenschutz hatte, wurde von den Fluten weggesp\u00fclt; die \u00dcberschwemmungen, die f\u00fcr diesen Ort sehr charakteristisch sind, brachten auch ihre eigenen Korrekturen an. Heutzutage besteht der n\u00f6rdliche Teil der Insel aus der Steppe und der s\u00fcdliche dagegen \u2013 aus dem dichten schattigen Wald. Auf der Insel gibt es ein touristisches Ferienzentrum und Sandstr\u00e4nde.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wegbeschreibung. Die Insel Bajda befindet sich im alten Flussbett vom Dnipro zwischen der Bogenbr\u00fccke und der Preobraschenskyj Br\u00fccke. Diese Insel kann man au\u00dferdem aus dem Alten \u201eSchwalbennest\u201c bewundern, der sich nicht weit vom Erholungsheim der Offenen Aktiengesellschaft \u201eSaporischstahl\u201c befindet. Es ist nicht so einfach, die Insel zu erreichen. Man kann dorthin mit dem Bus des Erholungsheimes der Offenen Aktiengesellschaft \u201eSaporischstahl\u201c kommen, der vom Metallurgenprospekt losf\u00e4hrt. Der erste Bus f\u00e4hrt um 6:30 Uhr ab, der letzte \u2013 um 18:30 Uhr.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das \u00d6sterreichische Honorarkonsulat Saporischschja bedankt sich bei Oleg Mowtschanjuk und Kostjantyn Enkwist f\u00fcr die bereitgestellten Fotos der Stadt Saporischschja.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u00abSaporiska Sitsch\u00bb Historisch-kultureller Komplex \u201eSaporiska Sitsch\u201c befindet sich im nationalen Naturschutzpark \u201eChortyzja\u201c in der Stadt Saporischschja. Der Bau des Komplexes begann im Jahre 2005. Er stellt die wiederhergestellte Kopie der altert\u00fcmlichen Kosakensiedlung dar. 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